Montag, 31. Dezember 2007
Waldmensch...
Dienstag, 25. Dezember 2007
Montag, 24. Dezember 2007
Heiligabend
Ich ließ mich nicht lumpen und... ach seht selber:
Samstag, 22. Dezember 2007
Schnirkende Waschbären
Ich find die Fotos auf denen ich mit Paul zu sehen bin sehr schön! Bruderliebe!
Jetzt schauet und staunet!
2 schlaflose Nächte
für Gastschwesterchen
Gastbrüderchen
Gastmama
Gastgroßväterchen und
Gastgroßmütterchen
Stimmt, für den Gastvater hab ich schon was, der Film ist aber noch gar nicht eingepackt.
Für euch gibts heute keinen Unterschied sondern das Video der Ankunft in Puerto Varas bei meinem zweiten Trip in den Süden!
hoffe ihr glaubt, dass ich wirklich soviel Spaß hatte!
Freitag, 21. Dezember 2007
3 mal werden wir noch wach
Donnerstag, 20. Dezember 2007
Sorry!
Naja die letzten 4 Tage, kommt jetzt noch was.
In Chile werden zu Weihnachten keine Sachen verschenkt die man wirklich gebrauchen könnte oder die wenigstens witzige Anspielungen beinhalten. Nein es wird größtenteils Plastik-Scheiß verschenkt und davon massenweise. So gibts zum Beispiel Puppen in lebensgröße dmit man sich garnich mehr mit seiner besten Freundin treffen muss. Und andern perversern Kram!
Sonntag, 16. Dezember 2007
Sonntag, 9. Dezember 2007
9ter
Schwester weiß auch gar nicht, dass sie neulich Namenstag hatte. Tja, dumm gelaufen. Und Kirschblüten gibts hier gar nicht.
Samstag, 8. Dezember 2007
8.12.
Freitag, 7. Dezember 2007
siete de diciembre
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Mittwoch, 5. Dezember 2007
5. Dic.
Dienstag, 4. Dezember 2007
4. Dic
Montag, 3. Dezember 2007
3. Dezember
Sonntag, 2. Dezember 2007
1. Advent (2. Dic.)
Samstag, 1. Dezember 2007
1. Dezember (Diciembre)

Was hier im Weihnachtsverkauf so abgeht bleibt ja nicht verborgen es springt einem gewissermßen ins Gesicht. Mir fällt jetzt folgender Unterschied auf: die Farbe grün tritt in Deutschland eigentlich nur in form von Pflanzen auf, ansonsten ist das Farbschema ja eher rot/weiß. Hier gibt es aber die verschiedensten RotWeißGRÜNEN Sachen. Vielleicht liegt es daran, dass es hier am Rand der Wüste nicht sooo viel Grünzeug gibt. Aber e ist mir jedenfalls aufgefallen. Schönen 1. Advent wünscht euer sonnenverbrannter Max.
Freitag, 30. November 2007
Advent
Jetzt gehts erstmal zum Paseo des kurses! Wir fahren nach Guanaqueros hihi!
HAunse!
Dienstag, 27. November 2007
Woche 17
Ganz rcht ganz recht1 ich habe mich die letzte woche zusammen mit lou im Sueden, bei Laila befunden e gab also eine Art deutsche Reunion. Da dies wenigr meinen Alltag beschreibt kommt jetzt aber ersteinmal Der langersehnt Beitrag ueber mein neues Leben. Ich wohne jetzt in Peñuelas einem sehr huebschen viertel am Rand von La Serena. vergleichbar waere in Wilhelmshaven zum Beispiel Aldenburg. Achja: das Viertel heisst nicht PAñuelas wie meine liebe frau mamá im Kommentar behauptete, denn das klingt so aehnlich wie Taschentuch auf Spanisch (in ya face!) Das Haus ist klein und gruen von aussen und geraeumig und gemuetlich von innen. Ich habe mein eigenes Zimmer das fuer mich alleine fst doppelt so gross ist wie das alte Zimmer, das ich mit meinem Bruder teilen musste. zur Schulke faehrt man 7 Minuten mit dem Auto und nicht 40-50 und die Micro ist auch in 10 minuten bei der mall un in 20 im Centro. Ein kleines Sahnehäubchen gibt es noch: der Surflehrer wohnt direkt ueber mienem HAus, d.h. er kann mich in den Ferien wahrscheinlich immer mit zum Strnad nehmen. Wenn ich endlich mal ein wochenende zuhause bin, kann es auch endlich losgehen. Nur naechste Woche gehts mit der Klass nach(Trommelwirbel: GUANAQUEROS
Und danach habe ich mit etwas Glueck schon Ferien, denn es werden an mioener Schule Arbeiten Ueber die gesmate materia der 11. Klasse geschrieben(das Schuljahr hoert hier ein Halbjahr frueher auf, man waer also hier 1 1/2 jahre eher fertig als in Deutschland) an denen ich hoffentlich nicht teilnehmen muss, weil es ja nach meinem kuerzlich erst vollzogenem Schulwechsel nur reine Zeitverschwendung waere. So kann ich lieber eine bisschen die Gegend besichtigen und auch mal in andern schulen mir den unterricht ansehen. Ich bin gerade schon dabei die neuen Menschen in meinem Leben bei Seite zu lassen, also fahre ich so fort (das interessante spare ich mir auf) .
Meine neue Schule ist blau
und gruen
und rot
und weiss
denn es ist die Scuola Italiana die ich jetzt besuche. Das bringt erstmal schicke Sportuniformen und laenger Schultage mit sich. Aber nicht nur das: der unterricht schient ein wenig geplanter und geordneter zu sein. Jedenfalls sind die Schueler ein wenig konzentrieter und nicht ganz so kindisch doch immernoch liegen Welten zwischen dem schulalltag nin alemania und Chile. ausserdem gibt es hier ien breiteres Angebot an Aktivitaeten nach dem Unterricht und probablemente kann ich nach den Sommer ferien in einer Theatergruppe und in einer Band anfangen. Was ich da spielen werde wiess ich noch nciht, moeglich waere der Job als Saenger, denn keiner kann hier die englischen Texte eingigermassen singen, doch am liebsten spielte ich auch meiner Ukulele.
Ihr habt euch geschnitten wenn ihr denkt jetzt kommt schon was ueber meine Fmailie. Denn Ich sitzte nur grad in der Schule am Rechner und moechte jetzt KOnversation betreiben, mit dem anderen Austauschschueler aus Neuseeland der die italienisch aufgrund mangelnder Sprachkentniss auch nicht mitschreibt.
See YA
Montag, 19. November 2007
Woche 17
Mittwoch, 14. November 2007
Sonntag, 11. November 2007
Woche 16 (quasi eigentlich zweite Woche 1)

Jetzt kommt der Rest. Als ich Samstag Nacht in Santiago ankam, holte mich Jorge, der YFU-Representante in La Serena, ab. Ach nein, ich muss noch ein wenig weiter ausholen. Beim International Dinner stellte sich Jorge als Neu-in-den-Vorstand-Gewählter vor und irgendjemand bemerkte nebenbei, dass er doch auch die Rolle des Gastvaters übernehmen würde, von wem? Max Öyvind Wiesner! War echt ein super Gefühl, denn ich hatte mich ja auch schon vorher immer total toll mit ihm unterhalten und als ich dann dort eine Nacht zuhause war hab ich mich ja auch herrlich mit den Kindern verstanden! Ich wusste erst gar nicht wie ich reagieren sollte. Ich hatten mir den Moment in dem ich meine "neue" Gastfamilie kennenlerne immer total groß vorgestellt. Letztendlich war ich aber irgendwie einfach glücklich und brachte nicht mal Danke oder so hervor und sagt nur beim Abschied: Okay wir sehen uns dann in La Serena.
Angekommen in La Serena im neuen Haus, wo sih ja schon fast alle Sachen befanden betrat ich dann erstmal mein neues Zimmer: Doppelt so groß wie das Alte und ganz für mich allein. Endlich hatte ich die Privatsphäre, die mir die letzten 3 Monate gefehlt hatte.
Dann kam auch gleich die "letzte Frage" wie meine neue Familie es nannte, Sie summten die Wer wird Millionär-Musik und fragten ob ich auch die Schule wechseln wollte. Eigentlich wollte ich sofort ja sagen aber nachdenken wollte ich auch noch einmal.
Als ich mich entschieden hatte tarnten wir das ganze wieder als "letzte Antwort" mit Wer wird Millionär-Gesumme. Jetzt habe ich eine tolle neue dunkelblaue Uniform und einen schicken hellblauen Sportanzug, JUHU!
Cool war auch der eine Abend mit freunden der Familie. Die Frau total Auslandsverrückt: Die beiden Söhne Ausland geschickt, selbst auch irgendwie schon überall auf der Welt gewesen(Deutschland fehlt noch: Mama lad die ein, das ist sone bereichernde Bekanntschaft) und zu den Zeitpunkt waren grad eine Deutsche die mit dem einen Sohn im Auslandsjahr war und ein Koreaner der kein Wort Spanisch geschweige denn Enlisch sprach. Ich konnte Koreanische Sachen anscheinend ganz gut aussprechen er hat jedenfalls immer breit gegrinst! In meinem zweiten Leben fahr ich ein Jahr nach Korea!
In der neuen Schule lebe ich mcih grad auch ein. Heute gabs die Enthüllung des Abschlussgeschenks der Dritten Medios an die Vierten Medios (sozusagen von den 11ten an die 12ten). Bei einigen flossen sogar tränen, da wurde mir überhaupt erstmal klar was für eine Beziehung die alle samt miteinander haben. Seit der ersten Klasse sind die zusammen. Sowas ist für uns mit unseren ständigen Schulwechseln von Grund auf Os auf Real auf Gymnasium ja nur schwer nachvollziehbar. Das sind so kleine Unterschiede die einem nur klar werden wenn man selber hier ist. MIttlerweile finde ich auch wieder absolut, dass sich das alles unglaublig lohnt. Neue Hoffnung!
Leute! Ich vermiss euch alle! Machts gut und lasst es euch gut gehen! Achja: macht was gegen die "Vorratsdatenspeicherung"! In meinem Namen!
Max
Sonntag, 4. November 2007
Viaje al Sur (Woche 13,14 und 15)
Erstmal muss ich sagen, dass ich jetzt grad nicht alles schreiben kann, weil mir grad mal einfach aus einem ganz bestimmten Grund die Zeit fehlt. Der da wäre, dass ich ab jetzt in meiner neuen Familie lebe. Naja so neu nun auch wieder nicht, denn nachdem mich mein YFU Representante zu sich nach Hause geholt hatte, damit ich meine Sachen während der Reise nicht in der Familie lassen musste zu der ich nicht zurückkehren würde, hat die Familie mich scheinbar direkt soo ins Herz geschlossen, dass sie sich prompt entschlossen hat mich als neues Familienmitglied aufgenommen haben. Das habe ich aber erst auf der Reise erfahren, dazu aber später noch ausführlicher. Jetzt habe ich jedenfalls Gasteltern, die sich für mich interessieren und zwei ganz süße Gastgeschwister, im Alter von 9 bzw. 11 Jahren.
Nächste Woche kommt dann eine genauere Beschreibung meines neuen Zuhauses, das jetzt nur noch 5 Minuten mit dem Auto von der Mall entfernt ist...
Jetzt erstmal die Reise:
Es ging Mittwoch morgens los mit dem Bus. Die Fahrt dauert ja 7 Stunden bis nach Santiago, deswegen hieß es erstmal schlafen oder trockene Kekse essen. Seltsam war, dass es immer wärmer wurde, obwohl man dem Polarkreis im weitesten Sinne immer näher kam. In Santiago beim Austeigen knallten einem dann 31° Sonne ins Gesicht und der ein oder andere lang nicht mehr gesehene Freund der Vorbereitung in Olmuhe in die Arme. Dann gings erstmal mit der Metro zur YFU-oficina.
Da war ich erstmal enttäuscht, denn im fernsehen werden dauernd Bilder von Metro gezeigt wie sie vollkommen überfüllt ist und die ganze Schose eher aussah wie ein Konzert nur irgendwie als Transportmittel. Mir wurde dann aber gesagt, dass ich die Metro so abends um 7 vorfinden würde. So scharf war ich dann doch nicht auf Quetschungen etc. und meine Enttäuschung legte sich dann auch wieder mit dem Anblick aller anderen YFUler im YFU-Headquarter.
Da gabs Pizza und nach ca. einer Stunde gings auch schon los. Zu meiner (nicht)Überraschung hatten schon sauviele die Familie getauscht beziehungsweise hatten das vor. Im Bus wurde von einem Ex-Abiturient aus dem schönen Frankenland durchgezählt. Als dieser meine Ukulele sah brach die volle Begeisterung aus. Beim Hitch-Hiken nach England hat er wohl ein kleineres Instrument als eine Gitarre gebraucht. Somit schon wieder ein Seelenverwandter. Dann stellte sich die Crew der Reisegesellschaft vor: Cristobal (der guia) und Mono und Shakira die beiden Busfahrer. Solang es noch hell war wurde viel über Santiago geredet, die Moneda, der chilenische Bundestag im weitesten Sinne, den Fluss, der absolut ekelig und gar nicht flussig ist und die verschiedenen Universitäten, Botschafften oder Parks. Als es dann dunkler wurde ging es über Nacht im Zugigen Bus Valdivia entgegen.
Zum Abendessen haben wir an einer Raststätte gehalten um da zu essen. Es gab für jeden Reis mit Fleisch. Eigentlich ganz okay, wir wussten ja noch nciht, dass uns dieses Schicksal noch etliche Male ereilen sollte. Danach haben alle im Bus geschlafen. Weil es aber die ganze Zeit gezogen hat, wachten die meisten in Valdivia unausgeschlafen und mit steifem Nacken auf (ich bezeichne mich einfach mal als die meisten). In Valdivia haben wir erstmal die "maletas" gelassen und sind zu Fuerte Niebla gefahren. Das war so wunderschön!
Endlich gabs mal ein bisschen Wind und ich hab mich mit dem ganzen Gras unter den füßen wie zuhause aufm Deich gefühlt.
Die Teller waren In den faben rot weiß schwarz gehalten und es gab...Reis mit Fleisch. Als dann alles verzehrt war gings direkt auf die Plaza de Armas die in jeder stadt in Chile zu finden ist zum Geschichtsvortrag über die Stadt Valdivia. Hängen geblieben ist bei mir noch, dass die stadt mal komplett überflutet war nach dem großen Erdbeben hier und dass in der Region eben endviele deutsche leben so wie in der Region Coquimbo, in der La Serena liegt, Italiener. Wir haben einen riesigen Schokoladen besucht in dem es wirklich die dollsten sachen gab. Okay Lindt sieht dagegen zwar nich alt aus aber der kleine Laden konnte definitiv mithalten. Unten am Fluss konnte man in freier Wildbahn lebende Seelöwen live und in Farbe bewundern. echt klasse die Viechr voll faul, fressen nur die Fischabfälle der Fischer und hängen sonst mit ihren Kindern auf einem Ponton in der Sonne rum. Dann gabs noch wie in jeder Stadt eine "feria artesanal" zu bewundern. Wo es wie in ganz chile handgemachte sachen zu kaufen gibt die kein Mensch braucht. Cool sind bloß die ganzen selbstgestrickten Mützen, Pullover, Decken, Socken und so.
Als wir zum Abendessen wieder im Hotel waren wurde uns klar warum die Reise 300.000 Pesos gekostet hatte. Alles war total luxoriös, es gab sogar einen Piano-Spieler im Restaurant der und mit schönen Weisen erfreute...BAH wie dekadent.
Vorallem konnten wegen der Summe viele nicht mit fahren. das ist wirklich zu bedauern.
Ach ja zum abendessen gabs auch Reis mit Fleisch.
Der Rest des Tages wurde im Hotel verbracht. Die Scandinavier kippten sich ordentlich einen hinter die Binde während die Deutschen "im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen" mit Gitarre und Ukulele sangen. Am nächsten Tag gings zu den Aguas Calientes wo wir eigentlich "Canopy" ausprobieren wollten. Auf Englisch heißt das "Treehopping". Dabei fährt man quasi mit einer Seilbahn lange Strecken von Baum zu Baum.
Wegen der Wetterbedingungen musste das aber leider ins Wasser fallen. Dafür durften wir uns aber 4 Stunden in einem Termalbad auhalten.
Am nächsten Tag gings zu den "Saltos Petrohue" Das sind so echt endgeile Stromschnellen. Und das Wasser ist so unglaublig blau!
Später warn wir dann mit der Fähre nah der Grenze zu Argentinien. Um da ein bisschen rum zu wandern und Mittag zu essen. endlich gabs mal Nudeln...
Dort befand sich auch eine "Cascada", ein Wasserfall von dem es hieß, wenn man von seinem Wasser trinkt, dass man sich dann im nächsten Jahr verheiraten wird.
Nachts gingen wir dann alle legal zusammen in die Discotheke und zum Glück hat mich der Türsteher nicht wiedererkannt. Der ganze Spaß ging bis 3 Uhr morgends, so blieben uns noch 3 Stunden Schlaf da wir früh raus mussten um die Fähre nach Chiloé, die größte Insel Chiles, zu erwischen. Die Insel ist unheimlich schön nur hat es leider fast die ganze Zeit geregnet. Aber pünktlich zum Mittagessen kam die Sonne dann doch mal kurz raus. Diesmal durften wir uns selber was zu Essen organisieren. Dehalb gabs für die meisten wohl Lachs zum Mittag. Das tolle an Chiloé sind die Häuser. Die sind nämlich komplett transportierbar. wenn sich jemand ein neues Stück Land auf Chiloé gekauft hat
hilft das ganze dorf für umsonst, naja für Essen und Pisco, mit das ganze Haus über Pfähle zu seinem neuen Standpunkt zu rollen. teilweise werden die Häuser auch auf Boote gebracht und so verschifft. Wenn sie grad nicht in Bewegung sind stehen die Häuser aber auf so Holzpfählen so halb im Wasser. Echt ne coole Kulisse.

Dann kam am nächsten Tag auch schon die Abreise aus Puerto Varas. Ab gings nach Puerto Montt. Die Stadt hat mir wirklich total gut gefallen. Wenn man da so über den Fischmarkt läuft, durch das Hafenviertel, wo es überall so kleine Restaurants gibt. Leckere Marisco-Empanadas oder so Brötchen mit Fischfüllung. Dagegen ist die Mall dann echt armselig, also ja überall dasselbe. Über Nacht gings dann mit einem Zwischenstop in Temuco zum abendessen in Richtung Santiago.
Nächte im Bus sind wirklich das ungemütlichste der Welt. Davon abgesehen ist es bestimmt auch nciht gesund. Egal, es kam jedenfalls wieder die Hauptstadt in Sicht und somit auch auch wieder die Hitze. Im YFU-Büro gabs Tee alle erzählten sich noch mal die schönsten Geschichten der Reise und nach einer Stunde trudelten dann langsam die Familien ein, bei denen wir die nächsten 4 Tage wohnen sollten. Mich und die Schwedin Mikaela holten zwei Pablo´s ab. die beiden wohnen in Pirque einem Dorf vor Santiago, "libre de smog". Dort nach 45 Minuten Fahrt angekommen, gings dann direkt mit einer Fahrrad-Tour einmal durchs Dorf weiter. In Pirque gibt es zwei Viñas und deswegen Weinfelder so weit das Auge reicht.
Der nächste Tag war dr 31 deswegen war verkleiden angesagt, der andere Pablo, bei dem die Schwedin wohnte hatte zum Glück jede Menge alte Verkleidungen auf Lager. Meine Verkleidung sollte "The Pimp" sein. Ob ich jetzt den richtigen Effekt erziehlt habe, weiß ich nicht.
Tag 2 in Santiago, wollte ich ein bischen was von der Stadt sehen, deswegen gings zum Cerro Santa Lucia. Einem großen Hügel mitten in Santiago, den man besteigen kann. Danach hat man einen Ausblick über die gaaaanze Stadt.
Santiago ist noch mal ganz anders. Hier gibt es endlich mal echten Café und nicht nur diesen Instant Kram von Nestlé.
Oder handgemachtes Eis in zum Beispiel dem Geschmack von Ananas mit Ingwer, Schokolade und Earl Grey oder Grüner Tee mit Mango. Echt exotischst!
Die Fiesta de Disfraces (Verkleidungsparty) war echt cool. Meine Hitlist der besten 3 Verkleidungen waren die Bip-Karte, die Karter mit der man in Santiago U-Bahn fährt (funktioniert so Prepaid-mäßig), Das Pokemon (sucht mal Pokemons in Chile) oder Prinzessin Fiona aus Shrek. Das ganze ging bis 6 Uhr morgends so wie die Feiern wohl meistens in Chile. Wir haben aber so lange gebraucht, weil die Schwedin noch Fotos aller Türen in der oficina machen musste. Geschlafen haben wir bis 2 Uhr. So gehört sich das. Dann musste der Apfelkuchen für das International Dinner vorbereitet werden. War denn aber irgendwie mehr Apfel als Kuchen. Die meisten Austauschschüler haben fettige Nachspeisen vorbereitet. War aber alles total lecker. Am besten hat mir so ein Lachsgericht aus Lettland oder so gefallen. Gut waren auch die gekochten Äpfel aus...ach verdammt ich weiß nich mehr.
Anschließend gabs noch eine Talentshow bei der sich aber nicht alzu viele beteiligten da es ja auf der Vorbereitung in Olmuhe schon eine solche gegeben hatte. Trotzdem führte ich mit dem Franken das Lied "American Dream" der Nitty Gritty Dirt Band auf, dass wir schon immer als Weckruf auf der Reise gespielt hatten. Danach gings zum Haus einer Exaustauschschülerin. Um dort noch ein wenig weiter zu feiern. Dort machten wir dann aus uns am nächsten Tag an der Haltestelle "Baquedano" im Zentrum zu treffen. Von dort aus fuhren wir alle Nach Santa Ana um ein bisschen auf der Plaza Brazil zu Chillen, im Gras zu liegen und den Stadt-Geräuschen zuzuhören. Da planten wir auch alle Austauschschüler nach Pirque einzuladen. Da fand die Party des Besitzers einer ziemlich bekannten Diskothek in Chile statt.
http://www.kamikaze.cl/
War eine ziemlich coole Party, mit Piscolita für 1000 Pesos. Alle hatten was mit irgendwem. Ne Brasilianerin mitm Chilenen der selbe Chilene was mit ner Deutschen und die selbe Deutsche was mit nem Norweger. Echt spannend, denn auch Finninen und Franzosen waren irgendwie involviert. Am nächsten Tag gabs dann das große Erwachen. Der Amerikaner ohne Klamotten "donde esta mi ropa? donde esta mi ropa?" Andere haben in der Nacht nen Zahn verloren oder ihre Schue mit Knicklichter verschönert.
Dann gings am nächsen Tag auch leider schon wieder zurück nach La Serena. Naja was heißt hier leider, auf mich wartete schließlich eine neue Familie. So neu war sie dann letztendlich doch nicht.
Bis nächste woche Leute! Haut rein!
Montag, 15. Oktober 2007
Doce. Doce? Doce!
Meine Enfermedad hatte allerdings auch noch andere Auswirkungen. Vorallem konnte ich mich nicht um die Findung einer neuen Familie bemühen weswegen ich immernoch in Guanaqueros festsitze. Mittlerweile siehts aber so aus, dass ich den wechsel diese Woche in anlauf nehmen muss, denn bis zur Fahrt nach Santiago, queda poco tiempo. Wieder gesund, konnte ich endlich einmal die Gelegenheit nutzen die stadt alleine zu erkunden. dabei fallen einem dann ganz andere Dinge als sonst wie zu Beispiel diese nette kleine Plaza oder diese typisch Lateinamerikanischen Prachtstücke auf.
Es wird mittlerweile auch immer wärmer und ich kann hoffentlich bald mit dem Surfen anfangen. Ein Kumpel meies Gastbruders leiht mir vorerst sein tabla. Ob ich das wohl wieder zurück geben muss, wenn ich nicht mehr bei meiner Familie wohne? Schade wärs schon. Sieht doch echt schick aus oder?
Oh Scheiße...
Ansonsten hoffe ich, dass der YFU Mensch ab morgen wieder zu erreichen ist, damit sich endlich mal was tut. Jetzt hau ich ersteinmal alles auf meinen iPod und lauf eben zum Internetcafé, denn ihr habts erraten, meine Verbindung ist futsch. Warum? Mein Vater hat vergessen zu bezahlen.
Lasst es euch unterdessen gut gehen und wisset, dass ich euch vermisse!
Liebe Grüße
Der Max
Montag, 8. Oktober 2007
11 Wochen
entschuldigt mich nun, ich muss auch noch den Beitrag für diese Woche schreiben.
Kommentare auch bitte bei dem reinschreiben!
Machts gut Leute! Bis Nächste Woche (Also quasi bis gleich)
Euer Max
Sonntag, 30. September 2007
Ich nulle
Wöchentlichen Eintrag aus, mein Tagesplan sieht schließlich immer folgendes vor:
Mon-Don: von 8-ca.16 Uhr Schule, danach mit Pachy irgendwas machen(außer Montags da muss ich zum Volleyball) und dann mit German(Gastvater) oder mit dem Bus nach Hause nach Guanaqueros.
Freitags haben wir nur bis 1 Schule aber ist quasi exakt dasselbe, denn ausgegangen wird hier meistens Samstags bzw. Sonntags so um 1.
Aufstehen muss ich immer, immer, immer um 6 Uhr, denn die Fahrt zur schule dauert 30-40 Minuten, je nach Verkehr.
Okay diese Woche wurde die Kette aufgrund verschiedenster Ereignisse ein wenig unterbrochen. Ich hab mich nämlich die Woche vorher wohl echt übel erkältet! Deswegen konnte ich mich Dienstag und Mittwoch ein wenig erholen. Naja es war saulangweilig, zwei Tage hintereinander ganz allein in Guanaco-Beach, echt hart! Freitag hatten die ganzen Schüler außerdem so eine Art Aufnahmeprüfung für die Universität, genannt "PCU" die ich eigentlich spassenshalber auch versuchen wollte. Die Lehrerin hat mich jedoch in die Bibliothek geschickt. Nach einer Stunde Blättern in uralten Broschüren hab ich dann beim Inspektor General darum gebeten, das Schulgelände verlassen zu dürfen.-Ging klar- Wir(die finnische Austauschschülerin und ich) haben den Vormittag dann im "Centro" von La Serena, erfahrungen mit Chile austauschend, verbracht. Dabei ist heraus gekommen, dass wir beide ein bisschen enttäuscht sind was die Fremdartigkeit Chiles betrifft. Aufgrund der Globalisierug könnte man die Innenstadt auch in Europa finden und es gibt nichts auf das man wirklich verzichten muss. Deshalb gabs wir für Paz zum Vollenden des ersten Monats zusammen...ein schönes importiertes: JEVER!
Machts Gut, Paz hat jetzt auch Myspace, morgen laber ich mit Rieke
Euer Max
Sonntag, 23. September 2007
9 x 2=18
diesem Film (absolut sehenswert übrigens) eine Szene auf einer
Mexikanischen Hochzeit und die ist vom Flair her absolut vergleichbar!
Der National Feiertag in Chile wurde aufgrund der
Unabhängigkeitserklärung von Chile festgelegt. Deswegen haben alle
eine Woche Schulfrei einige sogar 2 Wochen. Überall gibt es riesige
feiern und ausgerechnet hier bei mir in in der Nähe in Coquimbo
steigt die größte Fete. Die fängt allerdings erst am 20.9. an. Der
Grund dafür liegt bei den damaligen Fortbewegungsmethoden. Das
Schriftstück, das die Unabhängigkeit verkündete brauchte zu Pferd
nämlich 2 Tage um die fast 500 km von Santiago nach Coquimbo zu
bewältigen. Wie diese Feier, "Pampilla" genannt, aussieht ist leicht
zu erklären.
Stellt euch das Hurricane in der Wüste vor, die Bands
spielen Reggeaton und Cueca statt Indie-Quatsch und es werden weder
Band-Shirts noch Poster verkauft sondern jeder mögliche
SchnickSchnack und davon sauviel! so zum Beispiel an einem Stand nur
Fernbedienung für alle möglichen Devices.
Und um das
selbstverstäandliche auch noch zu erwähnen wird natürlich Nahrung in
Form von "Empanadas de Pino" oder leckeren Fleischspießchen veräußert.
Ich habe dort allerdings nur kurz vorbei geschaut um ein paar Fotos
zu schießen. Den Großteil der Woche habe ich ja auch in Santiago
verbracht. Die Autofahrt nach Santiago dauerrt ca. 5 Stunden. Die
Tankstellen waren natürlich zum brechen voll und warm wars auch noch
verdammt-noch-mal im Auto. In Santiago selbst hab ich nicht soviel
von der Stadt gesehen, da es meinen Gastelter anscheinend nicht
wichtig war mir irgendetwas aus eigenem Antrieb zu zeigen. Und nerven
will man ja auch nicht ständig. Ist aber schon ziemlich groß die
Stadt. Hauptsächlich haben wir La Serena aber verlassen um in den
Schnee zu fahren. Die Gelegenheit hab ich direkt mal genutz mir von
meiner Gastbruder Snowboarden beibringen zu lassen. Erstmal hatte ich
natürlich Startschwierigkeiten, die üblichen Kinder
krankheiten....Mein "Poto" schmerzt immernoch ein wenig. Aber
Nachmittags konnt ich schon so flüssig fahren wie ich mittlerweile
Spanisch sprechen kann. Das wäre dann nicht besonders, aber schon
nicht schlecht.
Ich hab ganz vergessen zu erzählen wie ich den 18. verbracht habe.
Zuhause! mit jede Menge Freunden der Familie. Ich musste die
Chilenische Nationaltracht anziehen und Cueca (den Nationaltanz)
tanzen. alle waren nach kürzester Zeit gut angetrunken (Pisco Sour)
und lachten und scherzten fröhlich vor sich hin. Ich verstand
natürlich kein Wort und fühlte mich ziemlich unwohl und fremd. Was
Fiestas im Familiensinne angeht, steh ich einfach überhaupt nicht auf
diese Latino Mentalität. Großspurigkeit und Machismo eben.
Naja ich muss dann auch mal wieder, Fotos lad ich später hoch, denn
der Router hat irgendwelche MAcken und ich möchte nicht ewig das
Kabel belegen.
Ich vermisse euch alle und einige von euch wissen ja um meine
"Problemchen" hier.
Vielleicht ändert sich hier ja demnächst so einiges.
Euer Max
Sonntag, 16. September 2007
Gute N8
Es hat sich nicht besonders viel an meinem Alltag getan. Es gibt aber eine gute Nachricht, ich hab jetzt endlich sone Art besten Kumpel gefunden. Der leidet nicht so sehr unter dem Machismo-Syndrom und will unbedingt einmal in seinem leben nach Irland. Fragt mich nich wieso! Aber spart auf jeden Fall auf ein Ticket und und kommt dann wenn er schonmal in Europa ist auch in Schlicktown vorbei. Mit meiner Pachy läufts auch weiterhin super! Sie zeigt mir jeden Tag ein bisschen was von der Stadt. Hier schön zu sehen Die "catedral de la serena"
Außerdem Hier auch noch die Plaza de Armas. In diesem Teil der Stadt, dem "Centro" gibt es jede Menge Menschen die Kleinigkeiten zum Verkauf anbieten. Beispielsweise die "Cuchuflies", kleine mit Karamelsoße gefüllte pappige Keks-Röllchen. Und Leute die dir die Schuhe putzen gibts natürlich wie sich das gehört auch. Mal ohne Flachs, viele leben davon illegal Süßigkeiten auf der Straße zu verkaufen, den Autos an der Ampel die Fenster zu putzen oder an der Ampel Jonglier-Kunststücke vorzuführen und dann das Geld aus den haltenden Autos einzusammeln.
Endlich habe ich mir auch einmal den Parque Japonés angeschaut. War ganz nett da, ein bisschen kitschig aber immerhin schön ruhig und geheimnisvoll. Ein schöner Kontrast zu den mit Menschen regelrecht gefüllten Straßen. Da kann man sich einfach ins Gras setzen, n bisschen dösen und sich die riesigen Fische angucken.
Am Wochenende durfte ich mal wieder zur Abwechslung abends weg. Vorher bin ich aber och mit Pachy zur Avenida del Mar gefahren. Liegt direkt am Strand und überall sind kleine Bars, Restaurants oder Discotheken. Für die, dies kennen, es ist ein bisschen so wie In Las Canteras, der Strand ist nur ca. 5 mal so lang. In einer "Pasteleria" habe ich Erdinger Weißbier entdeckt. Spontan kam ich dann auf die Idee hier n kleines Oktoberfest zu organisieren. Benja (Kumpel, der in der Avenida del Mar wohnt) findet seitdem er Bierfest gesehen hat:"buena idea!"
Die Party war letztendlich langweilig aber der Tag mit Pachy am strand hat sich auf jeden Fall gelohnt. außerdem gibt es hier Burger bei Mcdonalds: Gegrillter Hähnchen Burger, Da würde ich sogar einen Flug für buchen! Also: kommt mich besuchen!
heute habe ich mit German das erste mal "Skim-Board"(Wörter in "" solltet ihr googlen) ausprobiert, obwohl das wasser echt noch arschkalt ist, 13° oder so. Ich hab mich jedenfalls auf die Fresse gelegt und jetzt schmerzt mein rechter Fuß.
Euch wünsch ich gesunde Füße und ne arbeitsreiche woche, ich hab nämlich frei, weil der Nationalfeiertag am 18. stattfindet. Freut euch auf Berichte über Schnee in den Anden und Citylife in Santiago! Ich vermiss euch!
Euer leicht unausgeschlafener Max
Sonntag, 9. September 2007
Siebente Nachricht
Hier ist sie wieder: meine wöchentliche Statusnachricht.
Zu aller erst muss ich was liebes über Paz schreiben (hab ich ihr versprochen)
Sie wirklich gaaanz lieb zu mir und schlägt mich au immer seltener...naja ganz so schlimm wars bisher nicht. Ich bleib schließlich in der woche immer bis der letzte Bus fährt in La Serena um möglichst viel Frieden abzubekommen.
Schade also, dass sie dieses Wochenende nicht hier, sondern bei ihrer Cousine in Viña del Mar ist. Momentan ist es auch leider so das sie nicht "nur" meine Freundin ist sondern auch die Rolle meines besten Kumpels übernimmt. Ich komm irgendwie nicht so gut damit klar, dass die Typen hier ständig ihre Männlichkeit unter Beweis stellen müssen. Da kommt dann so was bei raus wie das hier:
Auf der Fahrt zur Universität in Coquimbo haben meine Klassenkameraden beim Hinterherpfeifen einiger mehr oder weniger hübschen Studentinnen, das Fenster aus Dem Rahmen gedrückt. "Klasse, ihr seid so stark!"
Aber mit den Leuten aus der Parallel klassen ist es wohl trotz frauenfeindlicher Witze und Diskussionen darüber wer den ekeligsten Körpergeruch hat wohl nicht ganz so schlimm.
Die Universitäten machen hier ziemlich viel Werbung für sich, weil sie sonst wohl kaum Studenten reinkriegen. Deswegen auch diese Besichtigung zu der wir mit dem Bus gefahren sind. So dolle war die Universität auch nicht. Es gab nen kleinen Öl-verschmierten Pinguin und einige stinkende Seeigel zu betrachten, nicht grad der Hammer aber überall gibt es riesige Pelikane!
Samstag mussten wir zu allem Überfluss auch ncoh in die Schule, weil im Rahmen des bald anstehenden Nationalfeiertags, ein Fest auf dem Schulgellände verantstaltet wurde.
Aus Gag zogen sich die beiden Austauschschüler wie "Huaso y Huasa" an, immerhin hats den anderen gefallen. Mir war ganz schön Kalt mit dem kurzen Hemd und dem dünnen Poncho. Zum glück standen überall offene Feuerstellen an man sich wieder erwärmen konnte.
Erst schien diese Art Jahrmarkt echt langweilig zu werden aber als es losging, Hut ab! In Wilhelmshaven, geht es auf Schulfeste ja eher immer dröge zu. Hier aber gab es Tanz und Schauspiel Vorführungen (bei denen zu meiner Überraschung das Lied "Bück dich" von Rammstein gespielt wurde). Alle Waren super drauf es wurden von den einzelnen Jahrgangstufen das verschiedenste zum Essen angeboten: Fajitas, Completos, Hamburguesas, Pollo, Huevos duros und vieles vieles mehr. Später gab es sogar live Musik und alle tanzten Cueca und schwenkten die Rot-Weiß-Blaue Chile-Flagge.
Ich freu mich jetzt darauf morgen meine Paz wiederzusehen und lege mich schlafen.
Ich hoffe euch geht es gut und, dass bei euch der Herbst nicht so schnell kommt wie bei uns der Frühling!
Machts gut und haltet die Ohren steif!
Euer Max








